Bäume pflanzen als Zeichen für Verständigung

Am 08. April 2019 war eine Delegation aus Marokko (Nador) bei uns in der Gemeinde zu Besuch. Die Delegation bestand aus dem Schulleiter, Lehrer/in und Schülerinnen aus der örtlichen Schule in Beni-Sidel. Aufgrund einer Kooperation mit der Ingeborg-Drewitz Gesamtschule aus Gladbeck, haben sie unteranderem einige Gemeinden im Ruhrgebiet besucht. Der Kontakt zwischen der Ingeborg-Drewitz Gesamtschule und dem Schulleiter, Benaissa Saoualeh aus Marokko, entstand über den Islamischen Kulturverein in Gladbeck. Das Ziel dieser Kooperation besteht daraus, dass man Bäume sowohl in Marokko, als auch in Deutschland pflanzt. Diese Zusammenarbeit wurde von dem Jugendarbeiter der Evangelischen Kirche, Thomas Dreessen, ins Leben gerufen.

Bäume haben in beiden Religionen einen großen Stellenwert. Gemäß einer Überlieferung sagte Prophet Muhammed (s.): „Wenn einer ein Bäumchen pflanzt, schreibt ihm Allah (swt.) so viel Lohn zu wie die Anzahl der Früchte des Bäumchens.“  Auch Martin Luther hat in den Bäumen eine göttliche Gnade im irdischen Leben gesehen. Ihm wird die Aussage zugeschrieben: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Die Schülerinnen und Schüler beider Kulturen sollen sowohl Land, als auch Menschen von der anderen Kultur kennenlernen, sodass Ängste entgegenwirkt werden. Der Wunsch und das ausgesprochene Ziel ist es, sowohl die Menschen zu vereinen, als auch unseren Planeten grüner zu gestalten.

Text: Z. Elfounti

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